Was ist CEO-Kommunikation?
Wenn der Löwe nicht redet, redet der Jäger. CEO-Kommunikation steht für ein neues Führungsbild: Die Führungskraft handelt unternehmerisch, hört zu, redet mit allen – Mitarbeitenden, Kunden, der Öffentlichkeit – und kommuniziert regelmäßig darüber, zum Beispiel im Videonewsletter oder auf einem eigenen Kanal, wie zum Beispiel LinkedIn. Thought Leadership in Aktion! Wer die Kommunikation beherrscht, macht das Geschäft.
Warum braucht ein Unternehmen CEO-Kommunikation?
Die Leute wollen aus erster Hand, mit Transparenz, wissen, was Sache ist. Wer für was steht, wohin das Unternehmen fährt. Man kann sich das wie ein Schiff vorstellen: Es gibt den Kapitän, die Steuermannschaft, Techniker, Service- und Logistikleute. Aber am Ende wollen alle wissen, wohin das Schiff fährt. Davon hängt ab, was sie brauchen und was sie tun müssen. Oft sagen CEOs, sie seien keine Kommunikatoren, dafür hätten sie ja eine Kommunikationsabteilung. Aber das scheitert katastrophal. Sobald Botschaften die Kommunikationsabteilung passieren, werden sie entpersonalisiert, passiver formuliert, politisch sauber gemacht. Damit geht die persönliche, unternehmerische Sprache – das Personal Branding des CEOs – und Ansprache verloren.
Praxisbeispiel: Videonewsletter vom CEO
Ein CEO wollte noch näher an seine Mannschaft rücken – auch um besser motivieren und noch mehr bewirken zu können. Also haben wir einen Video-Newsletter entwickelt, der jede Woche im Intranet veröffentlicht wird – ein Format der internen Kommunikation auf Augenhöhe. Darin werden die Themen angesprochen, die allen unter den Nägeln brennen. Die Mitarbeiter erfahren nun direkt vom Chef, was sonst über drei oder vier Stationen durchgesickert ist – oder wo sogar Rätselraten und Flurfunk angesagt waren. Dieser direkte Draht, die nahbare Kommunikation stärkt Bekanntheit, Beliebtheit und Glaubwürdigkeit und Mitarbeiterbindung. Im Unternehmen wird er jetzt oft mit „Schön, dass Sie da sind“ begrüßt – und bekommt jeden Tag Mails und Kommentare, wie wertvoll sein Newsletter für alle ist.
Was macht richtig gute CEO-Kommunikation aus?
Gute CEO-Kommunikation beginnt mit dem Zuhören – im Sinne von Toyota nennt man das „Go to Gemba“: zum Tatort gehen. In einer große Gastronomie z.B. muss der CEO ran an die Tische. Mit Lieferanten, Fahrern und der Küchenbelegschaft sprechen. Den ganzen Tag Stimmen sammeln, einzelne Menschen motivieren, Sinn schaffen. Und dann regelmäßig in der großen Gruppe zusammenfassen: im Line-up, im Videonewsletter, persönlich. In Amerika gibt es Varianten, wo der CEO morgens an seinem Rechner sitzt und 100.000 Mitarbeitende direkt – über Social Media und interne Kanäle – erreicht.
Was ist die Rolle von Waltermedia?
CEO-Kommunikation ist das mächtigste Werkzeug für fundamentale Wirksamkeit und für Employer Branding von innen heraus. Wir führen dieses System ein und gehen mit dem CEO die ersten Schritte – so lange, bis das System greift und die Wirkung spürbar wird.
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