Unsere Story von Anfang bis heute.

Erzählen und Zuhören sind für Menschen überlebens­wichtig.

Schon als Fünfjähriger, in der Wohnstube seiner Großeltern auf dem Bauernhof, spürt Uwe Walter, dass Erzählen und Zuhören für Menschen überlebenswichtig sind. Er sitzt am Esstisch, auf der Bank, in der die Familienbibel aufbewahrt wird. Stundenlang hört er zu, wenn sein Opa erzählt. Über den Krieg, über die Flucht und über die Sehnsucht nach der Heimat.

Und auch wenn Uwe noch nicht alles versteht, fühlt er doch die Emotionen – und wie gut es seinem Großvater tut, alles auszusprechen.

HFF München. Zwölf Plätze, einer für ihn.

Er spürt: Die großen Themen brauchen Erzähler. Also geht Uwe los. Organisiert als Schülersprecher eine Ausstellung zum Thema Waldsterben. Leistet seinen Zivildienst bei Holocaust-Überlebenden im jüdischen Seniorenheim. Und macht sich als junger Mann aus Reutlingen ohne Connections ins Filmbusiness auf den Weg.

Er will bei der Hochschule für Fernsehen und Film in München einen der begehrten zwölf Studienplätze zum Regisseur für Kino- und Fernsehfilm ergattern – und schafft es.

Uwe Walter mit Volker Schlöndorff

AUF nach Babelsberg.

Damit startet er in eine neue Ära, in der er sich beruflich mit Storytelling und Filmemachen auseinandersetzt. Und bekommt mitten im Studium eine einmalige Chance. Der Geschäftsführer von Studio Babelsberg (und Oscarpreisträger) Volker Schlöndorff sucht einen Assistenten. Dafür legt Uwe sein Studium für zwei Jahre auf Eis.

In dieser Zeit liest und prüft Uwe über 2.000 Drehbücher auf ihre Qualität, Machbarkeit und Rentabilität. 

Er führt Hollywood­stars wie Hugh Grant durchs Studio und trifft in Cannes Regiegrößen wie Billy Wilder und Louis Malle, um den Produktions­standort Babelsberg auf die Landkarte zu hieven.

Billy Wilder - und Uwe hinten links, als junger Assistent

Danach verlässt er Babelsberg, um seinen Abschluss an der HFF zu machen. Was er mitnimmt? Die Erfahrung, dass Filmemachen ein Geschäftsmodell ist, das sich rechnen muss. Und dass die guten Stoffe, die es dafür braucht, schwer zu finden sind.

Holpriger Berufsstart als Regisseur.

Nach seinem Studium startet er so, wie es sich für einen erfolgreichen HFF Absolventen gehört: als Regisseur beim Fernsehen. Er dreht für RTL und den WDR – und merkt schnell, dass das nicht sein Ding ist. Hier wird am Fließband produziert. Raum für eigene Kreativität gibt es kaum. Auch die Regieassistenz bei einer französischen Kinoproduktion läuft ähnlich. Er spürt: Ich weiß noch nicht genug über Storytelling, um wirklich gute Filme zu machen.

Im größten Film­buch­laden Hollywoods.

Also geht er auf eine Learning Expedition in die „City of Dreams“ nach Los Angeles. Im „Samuel French Theatre & Film Bookshop“, dem größten Filmbuchladen der Stadt, fühlt er sich wie im Paradies. Ihm wird klar: Dieser Storytelling-Schatz fehlt uns in Europa. Aber wie kann er das Wissen, das auf all diesen Seiten festgehalten ist, nach Deutschland bringen?

Verleger mit einer Vision.

Über den amerikanischen Verlag Michael Wiese Productions kommt ein Kontakt zu Lutz Kroth zustande, dem legendären Gründer des Verlags Zweitausendeins. Er ist auf der Suche nach jemandem, der sich in der Filmszene auskennt und ihn bei der Auswahl passender Bücher für sein Programm beraten kann. Eventuell sollen sogar Seminare folgen.

Uwe wird engagiert und fliegt in die USA, um sich mit führenden Autoren wie Christopher Vogler, Judith Weston, James N. Frey, Mark Travis und Laurie Hutzler zu treffen. Begegnungen, die zu teils lebensbegleitenden Verbindungen führen.

Im Nachgang wird er Mitherausgeber von über 20 Lehrbüchern für den deutschen Markt.

Workshop-Flyer der Uwe Walter Filmseminare

1. Gründung: Uwe Walter Filmseminare.

Mit der Gründung der Uwe Walter Filmseminare und in Kooperation mit dem Verlag Zweitausendeins übersetzt Uwe dieses Wissen im Jahr 1999 in eine Seminarreihe.

Er holt die bedeutendsten Filmlehrer von Hollywood nach Deutschland und zieht damit deutsche Regie- und Filmgrößen an – im Bild der amerikanische Romanlehrer James N. Frey und Regisseurin Doris Dörrie. Genauso wie alle Kreativen, die ein Stück des amerikanischen Traums erleben wollen.

Uwe, James Frey, Doris Dörrie

Es folgt das 1. Europäische Sommer Regiecamp. Ein dreiwöchiges Communityevent, zu dem 120 Filmschaffende aus ganz Europa anreisen. Gleichzeitig und gemeinsam werden fünf Filmstoffe entwickelt, produziert, gedreht und geschnitten. Der krönende Abschluss: die große Premiere, bei der die fertigen Filme vorgeführt werden.

Kopfzerbrechen in Nippes.

Auch wenn die Seminar- und Campteilnehmer begeistert sind, fahren die Veranstaltungen kaum Gewinn ein. Die saftigen Gagen für die amerikanischen Filmlehrer und üppige Location-Mieten kommen durch die Ticketeinnahmen gerade so wieder rein. Zusätzlich frisst die aufwändige Durchführung des Regiecamps viel mehr Zeit, als geplant – und am Ende fehlt plötzlich geliehene Technik, die wohl geklaut wurde. Umstände, die Uwe Walter in seinem Eckbüro in Nippes Kopfzerbrechen machen.

Das erste Büro in der Sechzigstraße
Storytelling Workshop für ProSieben

2. Gründung: Waltermedia.

Weil die Qualität der Veranstaltungen in der Branche aber von sich Reden macht, kommen nun erste Anfragen rein, bei denen Uwe selbst als Trainer eingeladen wird. Seinen ersten Workshop hält er auf Gut Sonnenhausen für das ProSieben-Format „Abenteuer Leben“. Wenig später folgt die Wissenssendung Galileo – bis heute die Cash-Cow von ProSiebenSat.1. Uwes Mission: Hollywoods Storytelling zu den deutschen Fernsehmachern zu bringen.

Zu erklären, dass auch wenn man „nur“ in einer Tomatendosenfabrik filmt, die Tomatendose ein Protagonist mit Gefühlen sein kann. Eine Kamera mit aufs Band zu legen, um die subjektive Sicht der Tomatendose zu zeigen, war in Deutschland damals bahnbrechend. 

Joseph Campbells Heldenreise als dramaturgischen Blueprint für Magazinbeiträge zu verwenden, mit Beitragsformularen zu arbeiten und Signature Kameraeinstellungen mit eigenen Namen zu entwickeln – das war neu.

Svenja kommt dazu. Und alles geht ganz schnell.

Ab 2002 stößt Svenja Walter zum Unternehmen dazu. Als Uwe auf der Suche nach jemandem ist, der mit ihm eine TV-Messe für RTL ins Leben ruft, wird sie ihm als Texterin empfohlen. Und dann geht alles ganz schnell. Innerhalb von wenigen Monaten sind die beiden verliebt, verlobt, verheiratet – und schwanger.

Medienberatung mit Storytelling.

Ihre Textagentur gibt Svenja mit der Geburt der gemeinsamen Tochter Lis im Jahr 2003 auf. Ab jetzt arbeitet das Ehepaar zusammen.

Svenja strategisch im Hintergrund mit Kindern (Sohn Ludwig folgt in 2005), Kegel (bis zu 10 Mitarbeitern), Buchhaltung und Präsentationsvorbereitung. Uwe in den Redaktionen bei den Sendern und in den Studios. 

Vom Fernsehen geht es dann rüber zu anderen Medienunternehmen wie Radio (Quotenführung für Antenne Bayern erobern), Print (einjähriger Relaunch der Zeitschrift Gala) und Multi-Channel-Networks (YouTube-Talente im Auftrag von Studio 71 fördern).

Stabil aufgestellt.

Nach der Bankenkrise 2008 stellt sich die Waltermedia breiter auf und berät neben Medienunternehmen auch andere Unternehmen der freien Wirtschaft.

Auch hier geht es darum:

– Wie erzähle ich meine Marke und meine Leistung?

– Wie können wir miteinander kommunizieren, um besser zu performen und mehr Umsatz zu machen?

– Wie erzähle ich eine neue Versicherung, um Menschen zum Abschluss zu animieren (Allianz)?

– Wie kann ich Storytelling machen, um Spenden einzusammeln (SOS Kinderdorf, UNICEF, World Vision)?

– Wie baue ich die Kabine, das Auto der Zukunft (Lufthansa, BMW, VW)? 

Immer im Blick: Der Erfolg der Kunden. Höhere Quoten, mehr Reichweite, mehr Umsätze, interessantere Bewerber, eine gefestigtere, bekanntere Marke.

Storytelling auf dem Vormarsch.

Storytelling kann so vieles – und ist so viel mehr, als nur ein Marketingbegriff.

Mit seinem Wissen baut Uwe einen festen Kundenstamm auf und Svenja ab 2008 ihre Community auf Deutschlands größtem Mütterblog meinesvenja. Ab 2010 folgen Beiträge für RTL Punkt 12 als Protagonistin vor der Kamera, das Kochbuch „Einfach lecker“ in Zusammenarbeit mit Thermomix (2011) und der Ratgeber „Die Spieletrickkiste“ für Gräfe und Unzer (2013) sowie eine wöchentliche Kolumne in der Burda-Zeitschrift Lisa. 

Ab 2015 gibt Svenja ihr Praxiswissen in Online-Kursen und Live-Workshops weiter. Außerdem hält sie auf den großen Social-Media-Messen Deutschlands Vorträge über Social-Media-Storytelling und Plattformstrategien.

Moving Pictures, 2018

Video kills the Radio Star.

Mit dem Aufkommen von Social Media ist Video plötzlich überall – und Uwe kehrt mehr und mehr zu seinen Wurzeln zurück. Zuerst, indem er die Moving Pictures Seminarreihe ins Leben ruft, um digital bereits erfolgreichen Menschen die ersten Schritte ins Filmemachen zu ermöglichen.

Bewegtbild in aller Munde.

Dann unterrichten Uwe und Svenja auch bei ihren Unternehmenskunden, wie Videos gedreht, geschnitten und eingekauft werden. In PR-, Kommunikations- und Marketingabteilungen bei Kunden wie Viking Cruises, Deichmann, Ernsting’s Family und Feinkost Käfer.

Change ManAgement mit Video.

Auch im Change Management hält Video Einzug. Als Corporate Storyteller hilft Waltermedia Unternehmen dabei, ihre Mitarbeiter und Kunden mit Videos zu erreichen. Dazu lassen wir Menschen vor der Kamera erzählen, um mit Bewegtbild die Transformation einzuläuten, die das Unternehmen braucht – intern und extern.

– Videonewsletter, in denen der Geschäftsführer seiner Mannschaft wöchentlich erzählt, was gerade passiert, so dass diese den Pulsschlag des Unternehmens spüren.

– Filme für Veranstaltungen, um die Menschen emotional an die Visionen und Ziele des Unternehmens zu binden.

– Filme über Abteilungen, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Über Dienstleistungen und gelungene Cases, um neue Kunden zu gewinnen. Und über Jubiläen, Regionen, Standorte und Onboardings.

The next generation.

Jetzt steigt die nächste Generation ein und macht aus Waltermedia ein Familienunternehmen. Zuerst Ludwig (20), nach seinem GAP Year in Australien. Und dann, Lis (22), nach ihrem Media and Culture Studium in Amsterdam. 

Ein Weg, der fast vorhersehbar war. Denn auch die beiden saßen schon als Kinder auf den Bänken des Familien-Esstischs. Und hörten jeden Tag Geschichten. Darüber, wie wir mit Storytelling die Welt verändern können und wie glücklich das ihre Eltern macht.

„Auf eine wunder­bare Zukunft, in der wir gemeinsam mit Storytelling die Welt bereichern."

Bonpago – Der 25-Jahre-Jubiläumsfilm

Manchmal braucht es einen Film, um ein Leben zu verstehen. Zum 25-jährigen Jubiläum von Bonpago entsteht ein halbstündiger Dokumentarfilm, der weit mehr ist als ein Firmenporträt. 

Die Idee: Wir erzählen die Geschichte und das Lebenswerk des Unternehmers Donovan Pfaff, der als Pionier der elektronischen Rechnung seiner Zeit voraus war. 

Was dieses Projekt besonders macht:

– Zwei parallele Erzählstränge: die Heldenreise eines Digitalisierungspioniers und die Sehnsucht nach Italien – beide verwoben zu einem einzigen Film.

– Gedreht über viele Monate, zu verschiedenen Jahreszeiten, an Schauplätzen in Deutschland und Italien.

– Der Unternehmer erzählt seine eigene Geschichte – ohne Off-Kommentar, ohne Erzähler. Ergänzt durch Familienangehörige, Weggefährten, seinen Doktorvater, Branchenführer, Mitgründer und langjährige Kunden.

– Ein entscheidender Dreh: Ein ungeplantes Abendessen in einem italienischen Fischlokal. Wein, kein Stativ und emotionale, ehrliche Momente.

– Premieren in Frankfurt und in Berlin, Unter den Linden. Beide Male Applaus, Tränen, und Menschen, die sagen: „Jetzt kenne ich ihn zum ersten Mal wirklich“.

– Der Film verändert nicht nur die Außenwahrnehmung – sondern auch den Unternehmer selbst und die Firma.

Ein persönliches, starkes Werk – und der Beweis, dass ein gut erzählter Dokumentarfilm Menschen neu positionieren kann.

DZ Bank – Storytelling für eine strategische Transformation

Die DZ Bank, Zentralbank der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken, steht vor einer strategischen Lücke. Im Inlandsgeschäft mit Mittelständlern hält die genossenschaftliche Bankengruppe einen Marktanteil von bis zu 50 Prozent. Im internationalen Handelsgeschäft derselben Kunden ist der Marktanteil ausbaubar. Wie können die über 900 regional verwurzelten Banken ihre Kunden im Auslandsgeschäft begleiten? 

Die Idee: Die Aufgabe ist nicht, ein Produkt zu erklären – sondern eine Bewegung anzustoßen. Dazu drehen wir Filme, die echte Unternehmen und ihre Banker zeigen, die den Weg bereits gemeinsam gegangen sind.

Was dieses Projekt besonders macht:

– Das Drehteam reist zu Vorreiter-Volksbanken in Ulm und im Rhein-Ruhr-Gebiet, porträtiert mittelständische Unternehmen wie den Lebensmittelhändler Seeberger oder einen NRW-Hersteller von Flugsimulatoren – und erzählt ihre Geschichten nach dem Prinzip der Heldenreise. Der Mittelständler als Held, die DZ Bank als Mentor.

– Drohnenaufnahmen, vor-Ort-Porträts, Interviews auf allen Ebenen – von Mitarbeitern bis zur Führung.

– Die Filme sind auf YouTube veröffentlicht und Teil eines Fortbildungsprogramms für die genossenschaftlichen Bankenakademien.

– Ein komplexes Finanzthema wird durch konkrete, menschliche Geschichten zugänglich und greifbar.

Ein Projekt, das zeigt: Selbst in hochregulierten Organisationen kann Storytelling Bewegung erzeugen, indem wir mutig rausgehen und echte Geschichten erzählen.

Val Menocchia – Tourismusfilm für eine unentdeckte Region Italiens

In den Marken, zwischen Adria und Apennin, liegt ein Tal, das kaum jemand kennt: das Val Menocchia. Sieben Gemeinden, jede mit ihrer eigenen Geschichte, ihren eigenen Sehenswürdigkeiten – aber ohne gemeinsame Stimme, ohne gemeinsames Bild nach außen. Ein privater Unternehmer, der dort seit Jahren ein Anwesen hat und die Region liebt, hat einen Traum: dieses Tal sichtbar zu machen.

Die Idee: Der Film soll alle sieben Gemeinden zu einem Ganzen verbinden. Jeder Bürgermeister erzählt seine persönliche Beziehung zum Tal – in emotionalen Zeitlupen-Porträts, die Stolz, Sehnsucht und Heimatverbundenheit spürbar machen. 

Was dieses Projekt besonders macht:

– Es entsteht in zwei Drehtagen unter wechselhaften Bedingungen – doch gerade die „Dur- und Mollaufnahmen“ machen den Film authentisch 

– Drohnenaufnahmen zeigen die Region aus der Vogelperspektive: Meer auf der einen, Berge auf der anderen Seite – ein Panorama, das für sich spricht.

– Die Erzählerstimme: zunächst eine KI-Stimme auf Italienisch, schließlich ersetzt durch eine echte Italienerin mit einer Stimme, die trägt – weil den so wichtigen Subtext bisher keine KI ersetzen kann.

Ein Film, der beweist: Orte brauchen Geschichten. Er existiert als Visionsdokument und zeigt nicht, was ist – sondern was sein könnte.

Bonpago-Digitathlon: Employer Branding als Erlebnis-Film

Eine Unternehmensberatung wünscht sich für das schnell wachsende Geschäft noch mehr qualifizierte Bewerber. Die Lösung ist ungewöhnlich – das mehrtägige Recruitment-Event „Digitathlon“ in Italien mit ausgewählten Kandidaten. Diese bearbeiten gemeinsam einen echten Beratungsauftrag und lernen das Team kennen. So können beide Seiten besser entscheiden, ob sie zueinander passen. 

Die Idee: Wir dokumentieren die kompletten drei Tage von der Anreise am Flughafen über Workshops, Teamaufgaben und Ausflüge bis zur Abschlusspräsentation und Preisverleihung. Die Aufnahmen werden für Social Media und die Website verwendet, um noch mehr qualifizierte Bewerber gewinnen. 

Was dieses Projekt besonders macht:

– 14-minütiger Film, der drei intensive Tage authentisch erfahrbar macht.

– Ein Eröffnungsbild, das den Ton setzt. Der lilafarbene Sonnenaufgang über der Adria, mit drei Kameras um halb fünf morgens eingefangen als Metapher für den Aufbruch junger Menschen in einen neuen Lebensabschnitt.

– Gedreht als echte Reportage: Handgeführte Kamera, Drohnenaufnahmen, Soundbites, Gruppenszenen. 

– Die Heldenreise als dramaturgisches Gerüst: vom Ruf zum Abenteuer (Bewerbung für das Event) über die neue Welt (Italien und der Beraterberuf) bis hin zur Bewährungsprobe (Abschlusspäsentation)

– Messbares Ergebnis: Ausreichend Bewerbungen direkt im Anschluss – das Recruitment-Problem ist gelöst.

Ein Beweis dafür, wie ein gut erzählter Film ein Unternehmen sichtbar macht – nicht durch Hochglanz-Marketing, sondern durch echte Einblicke, die Vertrauen schaffen.

Interner Video-Newsletter für einen Großkonzern

Ein neuer Geschäftsführer möchte Vertrauen zu Tausenden von Mitarbeitenden aufbauen. Die Idee: Regelmäßige Kontaktaufnahme über Video. Reportagiger Stil, kein Perfektionismus. Erste Folge: direkt 6.000 Aufrufe.

Die Idee: Wir starten einen wöchentlichen Video-Newsletter. Keine hochglanzpolierte Unternehmensdarstellung, sondern ein persönliches, authentisches Format. Der Geschäftsführer vor Ort im Unternehmen, in den Hallen und Abteilungen, wo die Arbeit geschieht. 

Das Format im Kern: Jede Folge folgt einer klaren Dramaturgie. Zu Beginn ein persönlicher Einstieg und eine Themenvorschau. Dann die aktuellen Kennzahlen und konkrete Herausforderungen aus dem Unternehmen (z.B. Lieferengpässe, Zusatzschichten, technische Ausfälle). Danach ein Deep Dive zu einem konkreten Thema oder Einblicke in eine Abteilung. Und am Ende wird es wieder persönlich. Der Geschäftsführer erzählt, was er gerade lernt, denkt und was ihn antreibt – verbunden mit motivierenden Worten an die Belegschaft.

Was dieses Projekt besonders macht: Bereits die erste Folge wird von über 6.000 Mitarbeitenden angeschaut – ein sofortiger Einschlag. Das Format läuft mittlerweile seit 12 Monaten.

– Bewusst reportagiger Stil: Stop and Walk, One-Takes, kein Perfektionismus. 

– Das Format bricht mit traditionellen Kommunikationsmustern. Der Geschäftsführer ist nahbar und erreichbar. 

– Die Mitarbeiter können die Videos kommentieren und werden aktiv zu Anregungen, Kritik und Fragen aufgefordert.

– Weil das aktuelle Geschehen kommentiert wird, hat der Newsletter eine hohe Relevanz als „heißer Draht zur Chefetage“.

Zeitgemäße CEO Kommunikation sendet nicht Top-Down, sondern erzählt ehrlich, menschlich und auf Augenhöhe.

Interner Fiction-Film zur Digitalisierung

Ein großer Konzern steht vor einer internen Herausforderung: Wie lässt sich die Begeisterung für Digitalisierung bei zehntausenden Mitarbeitern wecken? Nicht durch Präsentationen oder Handbücher, sondern durch Storytelling.

Die Idee: Wir entwickeln einen 13-minütigen Spielfilm nach dem Prinzip der Heldenreise. Im Mittelpunkt steht ein junger IT-Mitarbeiter, der von seinem Chef mit einer komplexen Aufgabe konfrontiert wird. Zuerst scheitert er, dann kämpft er sich durch – und wächst am Ende über sich hinaus. Eine Geschichte aus dem Arbeitsalltag eines Großkonzerns mit humorvollen Zügen.

Was dieses Projekt besonders macht:

– Ein professioneller Schauspieler in der Hauptrolle, echte Mitarbeiter als Nebendarsteller.

– Das Drehbuch entsteht in enger Zusammenarbeit mit einer Mitarbeiterin, die den Konzernalltag aus erster Hand kennt – und Storytelling im Blut hat.

– Die Heldenreise dient sowohl als dramaturgisches Gerüst des Films, als auch als Organisationsmodell für die Produktion selbst. Denn jeder, der mitmacht, entwickelt sich weiter und verbindet sich mit der Digitalisierungs-Herausforderung.

– Ergebnis: Ein Film, der intern für Identifikation, Motivation und einen neuen Blick auf die Digitalisierung sorgt.

Das Pilotprojekt zeigt, was möglich ist, wenn Konzerne aufhören, behauptende Botschaften wie „Digitalisierung geht uns alle an“ rauszugeben. Und anstatt dessen mutig beginnen, Geschichten zu erzählen, die die Relevanz im Arbeitsalltag beweisen.