Leistung · Corporate Storytelling Beratung

Corporate Storytelling muss vom CEO bis zum Azubi ankommen.

Alle Elemente, die ein Unternehmen ausmachen – Menschen, Produkte, Prozesse und Kunden – werden nur durch eine Sache miteinander verbunden: durch Kommuni­kation. Deshalb verfügen Unternehmen, in denen alle Mitarbeitenden Storytelling-Know-how haben, über enorme Wettbewerbsvorteile.

01 · Warum Corporate Storytelling

Vom Unternehmen zum Medienhaus

In den meisten Unternehmen sind Marketing und PR isolierte Silos – gefangen in saisonalen Kampagnen und Pflichtveröffentlichungen. Das führt dazu, dass Kommunikation in Abteilungen gedacht wird – und sich alle, die nicht zufällig im Marketing arbeiten, dafür nicht zuständig fühlen. 

Fortschrittliche Kommunikation wird vom gesamten Unternehmen gestaltet. Jeder Mitarbeiter kann und sollte von seiner Arbeit erzählen und mit den modernen Medien umgehen können. Jeder sollte eine gute Geschichte in seinem Arbeitsumfeld erkennen und weitergeben – wohlwissend, dass diese Art von Corporate Storytelling seinen Arbeitsplatz sichert.

Nur wer den Switch vom Unternehmen zum Medienhaus hinbekommt, bleibt in den Köpfen der Kunden, findet qualifizierte Mitarbeiter und nutzt alle Umsatzchancen.

02 · Storytelling Vorreiter

Das weltweit beste Corporate Storytelling macht Apple.

Das beginnt beim Logo (Evas Biss in den Apfel vom Baum der Erkenntnis) und endet damit, dass Apple keine Werbung macht, sondern Produktnutzen erzählt. Während Steve Jobs früher die neuen Produkte alleine auf der großen Bühne angekündigt hat, stellen heute alle verantwortlichen Mitarbeitenden ihre Produkte vor – und erzählen das menschlich. Alle sind zu Storytellern geworden.

Das Prinzip der Hierarchie ist in unserer komplexen Welt sowohl in der Unternehmensführung als auch beim Storytelling zu steif. Anstatt dessen muss eine Einladung zur Selbstverantwortung stattfinden. Auf Augenhöhe mit dem CEO kann jeder zum Storyteller werden.

03 · Vorgehen

Die Rolle von Waltermedia

Seit 26 Jahren tragen wir unsere Storytelling-Philosophie in Unternehmen und unterstützen diese in ihrer Transformation zur Erzählfabrik.

Um die bisherige Struktur zu verstehen, führen wir zuerst Interviews mit Mitarbeitenden aller Gewerke. Aufmerksames „Storylistening“, um zu verstehen, wo Kommunikation bereits fließt und wo Erzählbarrieren sind. Danach können wir den Prozess ableiten, der kompetentes, eigenverantwortliches Corporate Storytelling ermöglicht.

Nur wer unternehmensübergreifende Kommunikation nicht als Belastung, sondern als Chance begreift, wird zukünftig relevant sein.

04 · FAQ

Häufige Fragen

Corporate Storytelling ist die Kunst, alle Elemente eines Unternehmens – Menschen, Prozesse, Produkte und Kunden – durch Kommunikation miteinander zu verbinden. Anders als klassische Unternehmenskommunikation, die oft in Abteilungssilos steckt, macht Corporate Storytelling das gesamte Unternehmen zum Erzähler. Wer das konsequent umsetzt, verwandelt sich vom Betrieb zum Medienhaus – und gewinnt Aufmerksamkeit, die Werbebudgets nicht kaufen können.

Eine Corporate Storytelling Beratung wie Waltermedia startet immer mit Storylistening-Gesprächen durch alle Hierarchieebenen, von Führungskräften bis zu Mitarbeitenden im operativen Betrieb. So entsteht ein klares Bild davon, wo Kommunikation bereits fließt und wo Erzählbarrieren existieren. Daraus leiten wir eine Kommunikationsstrategie ab, die eigenverantwortliches Storytelling im gesamten Unternehmen fördert – ohne dass alles über die Marketingabteilung laufen muss.

Eine spürbare Transformation zeigt sich oft schon nach dem ersten gemeinsamen Workshop – wenn Teams verstehen, auf welchem Goldschatz an unerzählten Geschichten sie sitzen. Die nachhaltige Transformation, bei der interne und externe Kommunikation nahtlos ineinandergreifen, ist ein Prozess, der Monate oder sogar Jahre dauern kann. Aber jedes neue Format, jeder neue Entwicklungsschritt zahlen immer direkt auf die Sichtbarkeit des Unternehmens ein.

Das kommt auf den Bedarf an. Für tiefgreifende Transformationen gibt es die Jahresbegleitung – das komplette Programm über zwölf Monate, mit Zwischenpräsentationen und sauberer Übergabe am Ende. Für konkrete Einzelvorhaben wie eine Quoten- oder Auflagensteigerung bieten wir die strategische Projektbegleitung an. Und für Unternehmen, die Waltermedia bereits kennen und punktuell wieder dazuholen möchten, die strategische Begleitung von Bestandskunden – kein Neustart, sondern ein direktes Loslegen mit bekannten Gesichtern.

05 · Kontakt aufnehmen

Ihr wollt euer Unternehmen besser erzählen?

Dann schreibt uns, denn wir lieben mutige Unternehmer, die moderne Kommunikationsformen vorantreiben wollen. In einem Vorgespräch hören wir euch zu und geben euch eine erste Einschätzung, wie wir euern Weg zum Corporate Storytelling begleiten würden.

Bonpago – Der 25-Jahre-Jubiläumsfilm

Manchmal braucht es einen Film, um ein Leben zu verstehen. Zum 25-jährigen Jubiläum von Bonpago entsteht ein halbstündiger Dokumentarfilm, der weit mehr ist als ein Firmenporträt. 

Die Idee: Wir erzählen die Geschichte und das Lebenswerk des Unternehmers Donovan Pfaff, der als Pionier der elektronischen Rechnung seiner Zeit voraus war. 

Was dieses Projekt besonders macht:

– Zwei parallele Erzählstränge: die Heldenreise eines Digitalisierungspioniers und die Sehnsucht nach Italien – beide verwoben zu einem einzigen Film.

– Gedreht über viele Monate, zu verschiedenen Jahreszeiten, an Schauplätzen in Deutschland und Italien.

– Der Unternehmer erzählt seine eigene Geschichte – ohne Off-Kommentar, ohne Erzähler. Ergänzt durch Familienangehörige, Weggefährten, seinen Doktorvater, Branchenführer, Mitgründer und langjährige Kunden.

– Ein entscheidender Dreh: Ein ungeplantes Abendessen in einem italienischen Fischlokal. Wein, kein Stativ und emotionale, ehrliche Momente.

– Premieren in Frankfurt und in Berlin, Unter den Linden. Beide Male Applaus, Tränen, und Menschen, die sagen: „Jetzt kenne ich ihn zum ersten Mal wirklich“.

– Der Film verändert nicht nur die Außenwahrnehmung – sondern auch den Unternehmer selbst und die Firma.

Ein persönliches, starkes Werk – und der Beweis, dass ein gut erzählter Dokumentarfilm Menschen neu positionieren kann.

DZ Bank – Storytelling für eine strategische Transformation

Die DZ Bank, Zentralbank der deutschen Volks- und Raiffeisenbanken, steht vor einer strategischen Lücke. Im Inlandsgeschäft mit Mittelständlern hält die genossenschaftliche Bankengruppe einen Marktanteil von bis zu 50 Prozent. Im internationalen Handelsgeschäft derselben Kunden ist der Marktanteil ausbaubar. Wie können die über 900 regional verwurzelten Banken ihre Kunden im Auslandsgeschäft begleiten? 

Die Idee: Die Aufgabe ist nicht, ein Produkt zu erklären – sondern eine Bewegung anzustoßen. Dazu drehen wir Filme, die echte Unternehmen und ihre Banker zeigen, die den Weg bereits gemeinsam gegangen sind.

Was dieses Projekt besonders macht:

– Das Drehteam reist zu Vorreiter-Volksbanken in Ulm und im Rhein-Ruhr-Gebiet, porträtiert mittelständische Unternehmen wie den Lebensmittelhändler Seeberger oder einen NRW-Hersteller von Flugsimulatoren – und erzählt ihre Geschichten nach dem Prinzip der Heldenreise. Der Mittelständler als Held, die DZ Bank als Mentor.

– Drohnenaufnahmen, vor-Ort-Porträts, Interviews auf allen Ebenen – von Mitarbeitern bis zur Führung.

– Die Filme sind auf YouTube veröffentlicht und Teil eines Fortbildungsprogramms für die genossenschaftlichen Bankenakademien.

– Ein komplexes Finanzthema wird durch konkrete, menschliche Geschichten zugänglich und greifbar.

Ein Projekt, das zeigt: Selbst in hochregulierten Organisationen kann Storytelling Bewegung erzeugen, indem wir mutig rausgehen und echte Geschichten erzählen.

Val Menocchia – Tourismusfilm für eine unentdeckte Region Italiens

In den Marken, zwischen Adria und Apennin, liegt ein Tal, das kaum jemand kennt: das Val Menocchia. Sieben Gemeinden, jede mit ihrer eigenen Geschichte, ihren eigenen Sehenswürdigkeiten – aber ohne gemeinsame Stimme, ohne gemeinsames Bild nach außen. Ein privater Unternehmer, der dort seit Jahren ein Anwesen hat und die Region liebt, hat einen Traum: dieses Tal sichtbar zu machen.

Die Idee: Der Film soll alle sieben Gemeinden zu einem Ganzen verbinden. Jeder Bürgermeister erzählt seine persönliche Beziehung zum Tal – in emotionalen Zeitlupen-Porträts, die Stolz, Sehnsucht und Heimatverbundenheit spürbar machen. 

Was dieses Projekt besonders macht:

– Es entsteht in zwei Drehtagen unter wechselhaften Bedingungen – doch gerade die „Dur- und Mollaufnahmen“ machen den Film authentisch 

– Drohnenaufnahmen zeigen die Region aus der Vogelperspektive: Meer auf der einen, Berge auf der anderen Seite – ein Panorama, das für sich spricht.

– Die Erzählerstimme: zunächst eine KI-Stimme auf Italienisch, schließlich ersetzt durch eine echte Italienerin mit einer Stimme, die trägt – weil den so wichtigen Subtext bisher keine KI ersetzen kann.

Ein Film, der beweist: Orte brauchen Geschichten. Er existiert als Visionsdokument und zeigt nicht, was ist – sondern was sein könnte.

Bonpago-Digitathlon: Employer Branding als Erlebnis-Film

Eine Unternehmensberatung wünscht sich für das schnell wachsende Geschäft noch mehr qualifizierte Bewerber. Die Lösung ist ungewöhnlich – das mehrtägige Recruitment-Event „Digitathlon“ in Italien mit ausgewählten Kandidaten. Diese bearbeiten gemeinsam einen echten Beratungsauftrag und lernen das Team kennen. So können beide Seiten besser entscheiden, ob sie zueinander passen. 

Die Idee: Wir dokumentieren die kompletten drei Tage von der Anreise am Flughafen über Workshops, Teamaufgaben und Ausflüge bis zur Abschlusspräsentation und Preisverleihung. Die Aufnahmen werden für Social Media und die Website verwendet, um noch mehr qualifizierte Bewerber gewinnen. 

Was dieses Projekt besonders macht:

– 14-minütiger Film, der drei intensive Tage authentisch erfahrbar macht.

– Ein Eröffnungsbild, das den Ton setzt. Der lilafarbene Sonnenaufgang über der Adria, mit drei Kameras um halb fünf morgens eingefangen als Metapher für den Aufbruch junger Menschen in einen neuen Lebensabschnitt.

– Gedreht als echte Reportage: Handgeführte Kamera, Drohnenaufnahmen, Soundbites, Gruppenszenen. 

– Die Heldenreise als dramaturgisches Gerüst: vom Ruf zum Abenteuer (Bewerbung für das Event) über die neue Welt (Italien und der Beraterberuf) bis hin zur Bewährungsprobe (Abschlusspäsentation)

– Messbares Ergebnis: Ausreichend Bewerbungen direkt im Anschluss – das Recruitment-Problem ist gelöst.

Ein Beweis dafür, wie ein gut erzählter Film ein Unternehmen sichtbar macht – nicht durch Hochglanz-Marketing, sondern durch echte Einblicke, die Vertrauen schaffen.

Interner Video-Newsletter für einen Großkonzern

Ein neuer Geschäftsführer möchte Vertrauen zu Tausenden von Mitarbeitenden aufbauen. Die Idee: Regelmäßige Kontaktaufnahme über Video. Reportagiger Stil, kein Perfektionismus. Erste Folge: direkt 6.000 Aufrufe.

Die Idee: Wir starten einen wöchentlichen Video-Newsletter. Keine hochglanzpolierte Unternehmensdarstellung, sondern ein persönliches, authentisches Format. Der Geschäftsführer vor Ort im Unternehmen, in den Hallen und Abteilungen, wo die Arbeit geschieht. 

Das Format im Kern: Jede Folge folgt einer klaren Dramaturgie. Zu Beginn ein persönlicher Einstieg und eine Themenvorschau. Dann die aktuellen Kennzahlen und konkrete Herausforderungen aus dem Unternehmen (z.B. Lieferengpässe, Zusatzschichten, technische Ausfälle). Danach ein Deep Dive zu einem konkreten Thema oder Einblicke in eine Abteilung. Und am Ende wird es wieder persönlich. Der Geschäftsführer erzählt, was er gerade lernt, denkt und was ihn antreibt – verbunden mit motivierenden Worten an die Belegschaft.

Was dieses Projekt besonders macht: Bereits die erste Folge wird von über 6.000 Mitarbeitenden angeschaut – ein sofortiger Einschlag. Das Format läuft mittlerweile seit 12 Monaten.

– Bewusst reportagiger Stil: Stop and Walk, One-Takes, kein Perfektionismus. 

– Das Format bricht mit traditionellen Kommunikationsmustern. Der Geschäftsführer ist nahbar und erreichbar. 

– Die Mitarbeiter können die Videos kommentieren und werden aktiv zu Anregungen, Kritik und Fragen aufgefordert.

– Weil das aktuelle Geschehen kommentiert wird, hat der Newsletter eine hohe Relevanz als „heißer Draht zur Chefetage“.

Zeitgemäße CEO Kommunikation sendet nicht Top-Down, sondern erzählt ehrlich, menschlich und auf Augenhöhe.

Interner Fiction-Film zur Digitalisierung

Ein großer Konzern steht vor einer internen Herausforderung: Wie lässt sich die Begeisterung für Digitalisierung bei zehntausenden Mitarbeitern wecken? Nicht durch Präsentationen oder Handbücher, sondern durch Storytelling.

Die Idee: Wir entwickeln einen 13-minütigen Spielfilm nach dem Prinzip der Heldenreise. Im Mittelpunkt steht ein junger IT-Mitarbeiter, der von seinem Chef mit einer komplexen Aufgabe konfrontiert wird. Zuerst scheitert er, dann kämpft er sich durch – und wächst am Ende über sich hinaus. Eine Geschichte aus dem Arbeitsalltag eines Großkonzerns mit humorvollen Zügen.

Was dieses Projekt besonders macht:

– Ein professioneller Schauspieler in der Hauptrolle, echte Mitarbeiter als Nebendarsteller.

– Das Drehbuch entsteht in enger Zusammenarbeit mit einer Mitarbeiterin, die den Konzernalltag aus erster Hand kennt – und Storytelling im Blut hat.

– Die Heldenreise dient sowohl als dramaturgisches Gerüst des Films, als auch als Organisationsmodell für die Produktion selbst. Denn jeder, der mitmacht, entwickelt sich weiter und verbindet sich mit der Digitalisierungs-Herausforderung.

– Ergebnis: Ein Film, der intern für Identifikation, Motivation und einen neuen Blick auf die Digitalisierung sorgt.

Das Pilotprojekt zeigt, was möglich ist, wenn Konzerne aufhören, behauptende Botschaften wie „Digitalisierung geht uns alle an“ rauszugeben. Und anstatt dessen mutig beginnen, Geschichten zu erzählen, die die Relevanz im Arbeitsalltag beweisen.